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Tot unter Tannen

Die Epoche des Bidermeiers ist eine ruhige Zeit, die Menschen schmücken ihre Heime mit Spizendeckchen in floralen Mustern. Doch unter dieser gutbürgerlichen Oberfläche brodelt es in der hessischen Exklave Schaumburg. Das Jahr ohne Sommer 1816 blieb nicht ohne Folgen, die Schaumburger hungerten. Aber nicht nur die Inflation macht den guten Bürgern aus Obernkirchen zu schaffen, es verschwinden die Äxte aus den Hauklötzen, die Eggen vom Feld, das wertvolle Leinen von der Bleichwiese. Die Gendarmen stehen diesen vielen Diebstählen machtlos gegenüber, vor allem, weil sie nur zu zweit sind. Das ändert sich, als der Amtmann endlich noch drei junge Männer einstellen darf. Vor allem, weil zwei der jungen Wächter ein sehr großes Interesse daran haben, die Diebstähle endlich aufzuklären.
Maria Bunte wird dringend der Diebereien verdächtigt. Ihr heimlicher Verlobter Kurt Röse muss ihre Unschuld beweisen. Kurt will sie möglichst heiraten, bevor ihr Kind zur Welt kommt. Doch einer Kriminellen wird die Familienpatriarchin, Großmutter Röse nicht den Segen zur Ehe geben. Aber ohne Familie steht man in Schaumburg des frühen 19. Jahrhunderts ganz schlecht da. Also muss Kurt sein ganzes Geschick aufbieten, um das Unheil von seiner Liebsten zu wenden, zumal Marias Bruder nicht wissen darf, wer der Vater des Ungeborenen ist. Sonst steht Kurt zu allem anderen auch noch eine gehörige Tracht Prügel von seinem neuen Kollegen bevor.